15. März 2016

[Rezension] Royal - Eine Krone aus Stahl

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(Carlsen) 
Die letzten Kandidatinnen und der echte Prinz
Wenige Wochen nur trennen die übriggebliebenen Kandidatinnen von der Enthüllung des echten Prinzen und seiner Wahl der Prinzessin. Alle vier jungen Männer scheinen sich bereits für ihre zukünftige Frau entschieden zu haben, nur wer Anspruch auf Tatyana erheben wird, liegt immer noch im Dunkeln. Dass sie selbst zwiegespalten ist, macht die Situation nicht unbedingt leichter. Erst eine gemeinsame Reise durch das gesamte Königreich öffnet ihr die Augen – nicht nur, was ihr Herz betrifft, sondern auch, was die wahren Pläne des Königreichs angeht…

 Langsam weiß ich nicht mehr, was ich zu den Covern noch sagen soll. Sie sind toll, Punkt, aus, Ende. Daher sag ich mal was zu den Titeln, denn die finde ich auch richtig gut. Zwar kann man sich streiten, inwieweit sie was mit der jeweiligen Handlung des Bandes zu tun haben, aber sie sind so schön poetisch. Wunderschön.

 Achtung: Bedenke bitte, dass dies eine Rezension zu einem fortgeschrittenen Band einer Reihe ist. Es empfiehlt sich, sie erst zu lesen, wenn du auch schon die vorherigen Bände gelesen hast.

Das Rennen um den Prinzen geht in die vierte Runde. Die Kandidatinnen, einschließlich Tatyana treten zu einer Reise durch das Königreich an. Ehrlich gesagt, hatte ich mir davon etwas mehr erhofft. Ich dachte, man würde etwas mehr vom Königreich lesen und erfahren, doch in Endeffekt zuckelt die Prinzessinnen in spe nur von einem kleinen Dorf zum nächsten, von denen alle gleich sind. Es ist dem fließenden und unterhaltsamen Schreibstil der Autorin, sowie einiger amüsanten Schlagabtausche zwischen Tatyana und der Supertussi Charlotte, zu verdanken, dass es nicht komplett langweilig wurde.

Zurück im Palast, gehen sich die Beiden jedoch aus dem Weg und es folgt eine zähe Passage. Irgendwie dümpelt alles so vor sich herum. Tanya geht zum Frühstück, zum Mittag, zum Abendessen. (Im Ernst, ich habe Hunger beim Lesen bekommen, weil die Mahlzeiten so oft beschrieben wurden) Dazwischen gibt es Unterricht und etwas Kokettieren mit dem ein oder anderen potenziellen Prinzen. Besonders Henry kommt sie dabei nah, was auch nicht sonderlich verwunderlich ist, benimmt sich Phillip doch größtenteils, wie ein Idiot. Der Junge ist sprunghafter in seinen Aussagen als das Wetter im April. Dennoch herrscht zwischen ihm und Tanya eine Chemie, die mich persönlich gefangen hielt.

Letztendlich werden wir dann auch endlich von der Frage erlöst, wer denn nun der Prinz ist. Zwar wurde es zum Schluss immer offensichtlicher, aber ich muss sagen, dass mich die Autorin in den ersten Bänden doch hin und wieder , mit gewissen Aussagen der jungen Männer, ins Zweifeln gebracht hat, ob mein erstes Bauchgefühl wirklich das Richtige war.

Zum Ende hin wurde ich dann doch noch von einer Wendung überrascht, mit der ich in der Form und in dem Ausmaß nicht gerechnet habe. Der Spannungsbogen schießt nach oben, kümmerte er doch den Großteil des Buches am Boden herum. Diese Wendung "rettete" eine Krone aus Stahl dann auch vor der drei Dreiecks Bewertung.

Diesmal haben wir einen sehr durchwachsenen Band. Der Anfang ist noch ganz gut, doch hätte ich aufgrund des zähen Mittelteils zunächst eher eine 3 vergheben. Die überraschende Wendung am Ende, reißt das Ganze aber wieder hoch.




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