3. April 2016

[Rezension] Der magische Schlüssel 02: Die Hexen von Eileanan




http://www.randomhouse.de/ebook/Der-magische-Schluessel-2/Kate-Forsyth/Blanvalet-Taschenbuch/e484331.rhd  http://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/der_magische_schluessel_2/kate_forsyth/EAN9783641168230/ID44315154.html?jumpId=3836699&suchId=9d279898-01e1-4428-8c74-29c56d998a3a 
(blanvalet)
Die junge Hexe Isabeau gerät in die Gefangenschaft der Banrigh, die jegliche Zauberei im Land Eileanan zu unterdrücken versucht. Ihr droht der Tod durch Ertränken. Zu ihrer Rettung sind die Ziehmutter Meghan und Isabeaus geheimnisvolle Zwillingsschwester unterwegs nach Caeryla. Neben der Angst um Isabeaus Leben macht ihnen auch Sorge, dass das Mädchen den Schlüssel des Hexenzirkels bei sich trägt, ohne den die Zauberkundigen und magischen Kreaturen keine Chance haben, der Verfolgung durch die tyrannische Banrigh zu entkommen …



 
Auf kräftige Farben, setzten offenbar beide Reihen. Schon jetzt kann ich sagen, dass mir insgesamt die Cover der Originale besser gefallen, als die deutschen. Klar das deutsche ist hübsch, aber eben neun mal das Selbe, wenn man von der Farbe absieht. Ziemlich langweilig. Oh und hab ich schon erwähnt, wie blöd sie sich auf dem Reader unterscheiden lassen?

 
Achtung: Bedenke bitte, dass dies eine Rezension zu einem fortgeschrittenen Band einer Reihe ist. Es empfiehlt sich, sie erst zu lesen, wenn du auch schon die vorherigen Bände gelesen hast.

Mit den Hexen von Eileanan, geht das Fantasy Epos rund um die Geschehnisse auf Eileanan weiter. Während mir beim ersten Band noch einige langatmige Passagen missfallen haben, gefällt mir der zweite Band deutlich besser.
Das Auffälligste ist, dass die Handlung komplexer wird, was sich auch in der deutlich erhöhten Anzahl von Perspektiven zeigt. Neue Erzählstränge werden der Handlung ebenso hinzugefügt, wie neue Charaktere. Trotz der Masse an neuen Personen und Informationen, wirkt es aber nicht überfordernd und chaotisch., sondern gut durchdacht und verknüpft. Zusätzlich gibt es viele weitere Hintergrundinformationen zu den bereits bekannten Charakteren wie z.B der bösen Königin Maya.

Dank diesen neuen Informationen und der Tatsache, dass Titel, Rang und Anderes nicht mehr ständig wiederholt werden, ist dieser Band wesentlich interessanter, als sein Vorgänger, obwohl insgesamt sogar eher weniger passiert. Grund dafür: In meinen Augen wirkt der Stil flüssiger und die Dialoge gezielter und schlüssiger.
Ein weiterer Pluspunkt, ist die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Besonders Isabeau erschien mit deutlich weniger naiv, quasi ernüchtert, aber im positiven Sinne. Sie beginnt zu verstehen, dass ihre Mission nicht nur ein großes Abenteuer, sondern entscheidend für das Schicksal von Eilean ist. Und während ich zuvor für ihre eigensinnige Schwester Isolde nicht viel übrig hatte, überraschte sie mich hier ebenfalls positiv. Besonders die Beziehung zu Bacaiche ist oft sehr amüsant.
Oft erwischte ich mich dabei, zu bedauern einen Charakter fürs nächste Kapitel zu verlassen, da es gerade so interessant wurde. Durch dieses „Spielen“ mit den verschiedenen Sichtweisen, stieg meine Neugierde ungemein und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band.

Wenn jetzt noch eine unerwartete Wendung oder ein spannender Kampf dazugekommen wäre, wäre der Weg frei für die fünf Sterne gewesen.
 Der zweite Band kann durch eine komplexere Handlung und abwechslungsreicheren Dialogen, mich noch mehr überzeugen, als der Vorgänger.




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