9. November 2016

[Rezension] Legend: Fallender Himmel - Marie Lu




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(Klapptext)
Eine Welt der Unterdrückung.Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden.Und eine grenzenlose Liebe, die dem Hass entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!  


 Als vergleich gibts ja nichtv iel zu sagen, da es bis auf die Hintergrundfareb ja quasi das Selbe ist. Mir gefällt das Republiksymbol als Aufhänger. Ist zwar nichst Neues und gerade im Dystopie Bereich sehr verbreitet, aber es sieht trotzdem gut aus.

Wenn es im Jugendbuch Bereich ein overused Thema gibt, dann ist das wohl die Dystopie. Von kaum einem anderen Subgenre sind in den letzten Jahren so viele Ableger auf den Markt gekommen. Panem sei dank. Legend von Marie Lu reiht sich in diese endlose Liste mit ein. Das Problem auf dem Markt ist: Schnell hat man das "Hab ich schon gelesen" Gefühl. War das auch bei Legend so?


Vorneweg: Legend erfindet das Rad nicht neu. Die Welt ist eine typische, gut konstruierte Dystopiewelt mit dem vermeidlich guten, jedoch zwieträchtigem System. Soweit so gut.
In dieser Welt leben der meistgesuchte Verbrecher Day, der durch den "Großen Test" durch gerasselt ist und das Regierungswunderkind June, die eben diesen als Einzige überhaupt mit der vollen Punktzahl bestanden hat.
Zum Anfang lernen wir Beide in ihrer unterschiedlichen Lebensweise und dem grundverschiedenen Denken kennen. Dabei wird die Geschichte immer abwechselnd aus Days und Junes Perspektive erzählt. Mir waren Beide auf Anhieb sehr sympathisch. Day mit seinem selbstsicheren aber auch sehr fürsorglichen Verhalten, wie auch die starrköpfige und selbstbewusste June.


Die Handlung wird schnell interessant, ohne zu rasant zu werden. Sie hat ein sehr angenehmes Tempo, auch was die Beziehung zwischen Day und June angeht. Es wirkt nichts überstürzt, die Entwicklung der Beiden ist glaubhaft. Ich mag es nicht wenn jemand der an ein System geglaubt hat beim erstbesten Gerücht seine Meinung um 180C° dreht. Das ist einfach unrealistisch. niemand gibt ein von Geburt an eingeflößtes Weltbild einfach mal eben auf. Bei June ist die Entwicklung realistisch und das hat mir gefallen.
Auch den Ansatz mit der Seuche fand ich gut gelungen (Was genau kann ich euch ohne Weiteres nicht verraten ;) )
Das Ende war dann doch etwas vorhersehbar, bietet aber genug Potenzial für einen guten zweiten Band.

In der Masse an Dystopien ist Legend ein sehr solider unterhaltsamer Auftakt dessen Stärken weniger in Plot und Handlung, sondern vielmehr in seinen Charakteren liegt.


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