29. Januar 2018

[Rezension] Sarantium: Die Zwillinge - Lara Morgan


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(Verlagstext)
Wenn der Herr der Drachen erwacht, müssen die Drachenreiter sich zum Kampf rüsten ...
Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen – denn auch er hat Macht über die Drachen …


Hier gefällt mir eindeutig das deutsche Cover besser. Ich liebe die sanften Farben und die Atmosphäre, die das Cover verströmt. Zwar entspricht die dargestellte Stadt nicht unbedingt der Darstellung im Buch, aber sei es drum, es sieht gut aus! Das Original wirkt da ziemlich langweilig auf mich und der Drache sieht etwas selbstgezeichnet aus, außerdem entspricht auch er nicht den Beschreibungen aus dem Buch.

Dieses Buch ist mir dank des schönen Cover sofort ins Auge gefallen und als ich dann das Wort Drachen las, wollte ich es gleich lesen. Gesagt, getan, doch das fulminante Abenteuer mit den geflügelten Reptilien fiel nicht ganz so aus wie erwartet.

Der Ansatz war ganz gut
Drachen können in Büchern treue Gefährten und Partner oder gefährliche und grausame Kreaturen sein. In Sarantium finden wir Beides. Wir haben hier eine Welt die zwar für das Fantasy Genre recht gewöhnlich, aber dennoch einiges an Potenzial für schöne klassische Fantasy hast. Ich mochte besonders die vielen unterschiedlichen Kulturen, seien es die städtischen Küstenbewohner, das kriegerische Wüstenvolk oder die naturverbundenen Dschungelbewohner, die vielen unterschiedlichen Lebensweisen lassen die Welt lebendig und interessant erscheinen.
Über all dem schwebt nun eine dunkle Bedrohung und ich erhoffte mir Spannung und vielleicht schon den ein oder anderen epischen Kampf.

Die Geschichte nimmt nur schwer an Fahrt auf
Leider konnte das potenzial dann nicht wirklich ausgeschöpft werden, was vor allem an einer zähen Handlung lag. Die ersten hundert Seiten beschäftigen sich fast a ausschließlich damit, das bisherige Leben der Charaktere zu schildern. Wir lernen Shaan kennen, eine Waise die ihrem tristen Dasein entfliehen will und Drachenreiter werden möchte und den Wüstenkrieger Tallis, der zusehen muss wie die Drachen sein Volk angreifen. Dazu kommen eine ganze Füll an Nebencharakteren, wovon nur einige wirklich interessant waren (Balkis). Und so dümpelt die Handlung vor sich hin. Das erste Drittel des Buches war rum und ich hatte bis auf ein paar Momente nicht wirklich das Gefühl, dass schon irgendwas Wichtiges passiert wäre.
Ab der zweiten Hälfte wurde es dann besser und es gab öfters wirklich spannende Momente, die leider jedoch immer wieder von zähen dumpf beschreibende Passagen abgelöst wurden. Besonders die sich wiederholenden Landschaftsbeschreibungen überblätterte ich. Wenn Charakter A den Dschungel schon anschaulich beschrieben hat muss ich nicht auch noch lesen wie Charakter B den selben Dschungel auf dieselbe Art und Weise beschreibt.

Ein weiterer Punkt der mich störte war die Passivität der Protagonisten. Shaan lässt sich praktisch von einer Situation in die andere treiben und auch Tallis agiert kaum aus eigenem Antrieb, da er oft zu ängstlich und zu egozentrisch ist. Beide reagieren nur, statt zu agieren, was für Protagonisten auf Dauer eher ermüdend ist. Immerhin: Die zarte Liebesgeschichte die sich andeutet fand ich sehr süß.




Einerseits bin ich aufgrund der interessanten Welt und der guten Grundidee zwar neugierig wie es weitergeht, auf der anderen Seite war dieses Buch doch ziemlich zäh. Es ist was solides für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.



https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd

Hinweis: Die Rezension bezieht sich auf die HC Ausgabe unter dem Namen "Der Herr der Drachen"
LiteraTopia: 4/5

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