20. September 2018

[Rezension] The Lost Prophecy: Vom Sturm erweckt - Carina Zacharias

Weitere Infos zum Buch:
 
ISBN: 978-3-7325-5292-4
Übersetzer/in: /
Ersterscheinung (D): 11.09.2018
Genre: Jugendbuch, Fantasy



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(Verlagstext, aus Spoilergründen gekürzt)
Die Zeit der Kriege in Andurion ist vorbei. Die Völker der vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft leben seit Tausenden von Jahren in Frieden – ein jedes für sich. Kaum jemand kann sich daran erinnern, dass es ein fünftes Volk gab – vom Element des Lebens.
Doch eine alte Prophezeiung kündigt ein großes Unheil an – dieses wird in vier Wellen über Andurion hereinbrechen und nichts wird mehr sein wie zuvor. Nur ein Held, der alle fünf Elemente in sich vereint, kann die Welt noch retten ...

Lorena wächst behütet in Wellenbruch, der Hauptstadt des Wasservolks, auf. Sie hat ihre Heimat noch nie verlassen, bis plötzlich das Volk der Luft um Hilfe ruft und sie als Botschafterin auf die Reise geschickt wird. Auch die anderen Völker haben Botschafter entsandt – und gemeinsam wollen sie das Reich der Lüfte retten. Aber werden die Menschen es schaffen, ihre Zwistigkeiten zu beseitigen, um das Böse gemeinsam zu bekämpfen? Und ist das Unheil, das die Luftmenschen heimsuchte, womöglich nur die erste der vier Wellen, die in der alten Prophezeiung vorhergesagt wurden?


Optisch gefällt mir das Cover ganz gut. Das Symbol erinnert gleich and das Element Luft und ich mag es, wie es zu leuchten scheint. Abgesehen davon fehlt mir aber dennoch etwas der Pepp. Insgesamt ist es ganz nett, aber etwas nichtssagend.


„Nur der Avatar, Herr der vier Elemente, hätte sie aufhalten können“ Na, wer hatte beim Lesen vom Inhaltstext auch sofort Kataras Stimme im Ohr? Für alle die gerade null Ahnung haben wovon ich spreche: (Avatar der Herr der Elemente (das Intro in der 1. Minute beschreibts ganz gut), einer der besten Serien, die ich sowohl als Kind, als auch jetzt immer noch liebe)

Wie dem auch sei The Lost Prophecy mag auf dem ersten Blick der beliebten Fernsehserie ähneln, und hat auch im Verlauf der Handlung ein, zwei Parallelen, aber im Großen und Ganzen hat es seinen ganz eigenen Charme.

 Die Welt der Elemente

In Andurion leben vier Völker, die jeweils ein Element repräsentieren abgeschottet in ihren jeweiligen Gebieten und hatten schon seit Jahrhunderten keinen Kontakt mehr. Doch auf einmal rufen die Luft Menschen um Hilfe und das erste Mal seit Ewigkeiten treffen die vier Elemente wieder aufeinander.

Das Buch wird von häufigen Perspektivenwechsel bestimmt, wobei aus jeder Nation jemand zu Wort kommt. Gestartet wir mit Lorena vom Wasservolk. Die Menschen des Wasser sind sehr traditionsbewusst und halten die alten Riten in Ehren, was es uns als Leser leicht man einen Einstieg in diese fremde Welt zu finden. Und Andurion ist wirklich ein faszinierender Ort. Ich fand es wunderbar wie die vier Völker ihre jeweils ganz eigene Kultur aufgebaut hatten. Da von jedem Element jemand zu Wort kommt, erhält man schon einen relativ guten Eindruck der vier Völker.
Als besonders gelungen empfand ich es, wie Die Autorin die Elemente selbst in die Sprache einfließen ließ. So benutze die Botschafterin des Wasserstammen völlig andere Vergleiche und Redewendungen als z.B. der Vertreter der Erde. Das zieht sich konsequent durch die inneren Gedanken, als auch die Dialoge und beweist eine Liebe zum Detail, die mir sehr gefallen hat.

Etwas mehr Tiefe wäre schon gewesen


Während man von den Völkern und den Elementen einen ganz guten Eindruck bekommt, kann ich das von den Charakteren leider nicht sagen. Denn dies ist der Nachteil, der häufigen Perspektivenwechsel: Es fällt einem als Leser schwer zu einem Charakter eine Bindung aufzubauen. Leider erfährt man auch nur sehr wenig über Hintergründe und Persönlichkeit der einzelnen Charaktere. Das ist definitiv noch ausbaufähig.
Bei der Handlung zeigt sich leider auch, dass 271 Seiten wirklich nicht viel sind. Das tempo ist erwartungsgemäß hoch und auch wenn ich das Buch durchaus spannend fand und die Seiten schnell vorüber gingen, hätte ich an manchen Stellen doch gerne etwas innegehalten und Situationen ausführlicher betrachtet.

Dennoch kann ich sagen, dass es mir wirklich Spaß gemacht hat dieses Buch zu lesen und ich auch sehr neugierig auf den zweiten Band bin. Das Buch geht leider nichts o in die Tiefe, wie es die faszinierende Welt gerecht werden würde, aber am Ende fühlte ich mich gut unterhalten und ist das nicht manchmal die Hauptsache?
Eine wunderbare Idee und eine faszinierende Welt. Leider ist das Buch etwas kurz, sodass manches nicht so in die Tiefe geht wie ich  gerne hätte. Dennoch ist dieser Auftakt ein wunderbare „lesehappen“ für zwischendurch, der einfach unterhält.

 

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