2. Januar 2019

[Rezension] Das Geheimnis von Askir: Der Kronrat - Richard Schwartz


Weitere Infos zum Buch:
 
ISBN: 978-3-492-26822-6
Übersetzer/in: /
Ersterscheinung (D): Apr. 2010 (Diese Ausgabe: 01.06.2011 (bez. Neuauflage 2016 in der die Bandnummer der Einschiebung der Eule angepasst wurde))
Genre: High Fantasy



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(Anmerkung: Die Reihe gibt es auch als Sammelausgabe, der dritte Band Askir: Die komplette Saga 3 umfasst die zwei Bände Die Eule von Askir und Der Kronrat)
 
https://www.piper.de/buecher/der-kronrat-isbn-978-3-492-26822-6  https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID26655514.html 

(Verlagstext, Achtung 6. Band, Spoilergefahr)
Die Gefährten um den Krieger Havald sind endlich am Ziel: in der Hafenstadt Askir. Doch die Allianz wird erschüttert. Durch eine Weissagung erfährt Havald, dass er den Krieg der Götter auslösen wird und es ihm bestimmt ist, gegen seinen letzten Gegner zu verlieren. Wenn sich die Prophezeiung erfüllt, bedeutet dies Havalds Tod …


Endlich mal ein Cover, wo das abgebildete, auch wirklich der Beschreibung in der Geschichte entspricht. So nimmt zwar dieser Drache noch keine allzu große Rolle ein, dafür ist er, oder vielmehr sie richtig dargestellt, sogar Details wie das fehlende Bein sind da. Ansonsten kann ich nur sagen, was ich auch zu den restlichen Cover denke: Ich mag die einheitliche und doch individuelle Gestaltung der einzelnen Bände und finde die Covergestaltung der gesamten Reihe auch rein optisch sehr gelungen.

Achtung: Dies ist eine Rezension zu einer Reihenfortsetzung. Ich versuche natürlich Spoiler zu vermeiden, kann aber nicht garantieren, dass es mir vollständig gelingt.)

Da ist es nun, das Finale der Askir Reihe. Was haben wir mit Havald und seinen Gefährten gelacht, geweint, gelitten und gezittert und endlich sind sie in der sagenumwobenen Stadt angekommen. Doch Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn der Kronrat naht und noch dazu treibt ein Nekromant sein Unwesen in der Stadt. Es gibt also wieder viel zu tun.

Die Fäden laufen zusammen
Eins noch vorweg: Auch wenn dies der letzte Band, der Das Geheimnis von Askir Reihe ist, ist es dennoch kein richtiges Finale denn es beendet einen Zyklus, nicht aber die Geschichte rund um Havald und den Krieg gegen den Nekromantenkaiser. Dieser wird nämlich im zweiten Zyklus Die Götterkriege fortgesetzt. Seid also darauf gefasst, dass nicht alles zu Ende geführt wird. Nichtsdestotrotz laufen in diesem Band viele Fäden schon zusammen. Es ist immer wieder faszinierend zu entdecken, dass Kleinigkeiten, die in einem Band nur eine Nebenrolle spielten zwei Bände weiter plötzlich wichtig werden. Es beweist wie weitsichtig und ausgeklügelt Richard Schwartz seine Welt konstruiert.

Überraschenderweise erweist sich Havald in diesem Band als großer Strippenzieher. Im Laufe der Handlung entwickelte er sich von mürrischem Eigenbrötler, der sich und die Welt schon aufgegeben hat, zum entschlossenen Feldherrn, der dennoch nichts von seinem Witz und seinem großen Herzen eingebüßt hat. Mit ihm hat der Autor einen Protagonisten geschaffen, den man einfach nur lieben kann und das Erleben der Geschichte aus seiner Perspektive ist stets eine wahre Lesefreude.
Der Autor schafft es auch in dieser siebten Runde seinen Witz und seinen genialen Schreib- und Erzählstil vollends aus zu schöpfen. Sei es durch Zokoras ungeduldige pragmatische Art oder der neue Leutnant Stofisk mit seinen Insiderinformationen über alles was in Askir Rang und Namen hat, sie alle tragen dazu bei, das diese Buchreihe einfach wahnsinnig Spaß macht. 

Viel mehr möchte ich zur Handlung eigentlich gar nichts sagen, denn ich könnte kaum etwas verraten, ohne zu spoilern. Es geschieht nämlich eine ganze Menge und auch wenn vieles davon auf Gespräche und dem Beschaffen von Informationen basiert, hat man im Gegensatz zu Die Feuerinseln nie das Gefühl, dass die Diskussionen das Tempo der Geschichte verlangsamen würden, dafür erfährt man zu viel Neues und Interessantes. Leider müssen wir uns auch von geliebten Charackteren verabschieden und das Ende hat es dann ganz besonders in sich, endet das Buch doch mit einem der größten Cliffhanger die ich je gesehen habe.

Der Kronrat kann sich sehen lassen. Dieser Abschluss des ersten Askir Zyklus trumpft mit allem auf, was die Reihe so groß macht: Charaktere, die einem schneller ans Herz wachsen, als man Aksir sagen kann, Spannung und Geheimnisse und eien ordentliche Portion Witz. Das Geheimnis von Askir ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingsreihen.

Romanfresser: 4,5/5          
Literatopia: 3,5/5                


Kommentare:

  1. Huhu,

    das erinnert mcih daran das ich Askir eigentlich mal wieder lesen müsste ♥ War damals eine meiner lieblingsreihen. Ist schon ein paar Jahre her. ^^ Was findest du eigentlich schöner? Die Einzelbände oder die Sammelbände? :)

    Tintengrüße von der Ruby

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    1. Huhu =)
      Wie man sieht liebe ich die Reihe auch abgöttisch. Prinzipiell finde ich die Einzelbände besser, da die Sammelbände Seiten wie Zeitungspapier haben und man sie zudem nicht lesen kann ohne das sie danach schief und krumm sind. Der einzige Vorteil der Sammelbände: Dort gibt es Karten ♥ Auch wenn es seltsam ist, dass in den Sammelbänden von Das Geheimnis von Askir, was ja bis auf den ersten Band auschließlich in den alten Reichen spielt eine Karte von den drei Reichen abgebildet ist und in den Sammelbänden zu den Götterkriegen wo ganze zwei Bände in dn drei Reichen spielen hat man eine Karte von Askir gepackt. Anstatt in jedem Buch beide Karten abzudrucken.

      LG Sandra

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