18. Februar 2019

[Rezension] Die Götterkriege: Die weiße Flamme - Richard Schwartz

Weitere Infos zum Buch:
 
ISBN: 978-3-492-26829-5
Übersetzer/in: /
Ersterscheinung (D): 01.01.2012
Genre: High Fantasy



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Anmerkung: Die Reihe gibt es auch als Sammelausgabe, der erste Band  Götterkriege: Die komplette Saga 1 umfasst die zwei Bände Die Rose von Illian und Die weiße Flamme)

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(Verlagstext, Achtung, Band 2, Spoilerwarnung)
Nach einer abenteuerlichen Reise erreicht die Halbelfe Leandra in Begleitung von Schwertmajor Blix die Kronstadt von Illian. Dort soll sie den Thron über die drei Reiche besteigen und den Menschen der seit Monaten belagerten Stadt neue Hoffnung geben. Doch Kriegsfürst Corvulus hat das Heer des Feindes vor Illian versammelt und ein schreckliches Ultimatum ausgesprochen. Schon lodern in der Kronstadt die Scheiterhaufen der Weißen Flamme, und auch Schurke Wiesel gerät zwischen die Fronten der religiösen Fanatiker. Leandra bleibt nur wenig Zeit, um das Schicksal Illians zu wenden, bevor sie der Ketzerei überführt und hingerichtet werden soll …

Auf diesem Coverbild ist Leandra ganz gut getroffen worden, allerdings finde ich es schade, dass ihre Haare lang sind, obwohl sie im Buch h immer noch relativ kurz sind. Offenbar wurde die Illustration direkt für das Buch angefertigt, warum sich dann nicht an die dortige Beschreibung halten? Auch finde ich es etwas schade, oder sagen wir unabwechslungsreich, dass die Grundfarbe schon wieder blau ist. Doch alles in allem gefällt mir das Cover doch ganz gut.

Achtung: Dies ist eine Rezension zu einer Reihenfortsetzung, zudem wird hier Reihe durch eine zweite Reihe fortgesetzt. Ich versuche natürlich Spoiler zu vermeiden, kann aber nicht garantieren, dass es mir vollständig gelingt.)

Weiter geht‘s im Epos rund um Askir. Nachdem Havald am ende des letzten Bandes wieder erwacht ist, hatte ich die Hoffnung ihn in diesem Band wieder zu sehen. Leider müssen wir uns da noch etwas gedulden. Dennoch war ich serh gespannt auf diese Fortsetzung. 

 Kampf um den Thron von Illian

Während es im ersten Band der Götterkriege sehr actionreich von statten ging, stehen Leandra und ihre Gefährten in Die weiße Flamme vor ganz anderen Herausforderungen. Statt gegen en Fein in die Schlacht zu ziehen, müssen Intrigen durchschaut, Ränkespiele überwunden und Verräter enttarnt werden. Denn der Weg nach Illian mag nun frei sein, ganz so leicht lässt sich ein Thron dann aber doch nicht gewinnen. Aus diesem Grund geht es in diesem Band vom Tempo her etwas ruhiger zu, der Fokus der Handlung liegt bei den Ränkespielen in der Stadt der Rose, über die wir endlich etwas mehr erfahren. Richard Schwartz gelingt es dabei gut, die Stimmung in der Stadt zu vermitteln. Die nahende Verzweiflung und die Bedrohung der Feindlegion, die wir ein Damoklesschwert über der Stadt schwebt.


 In der Warteschlange

Diese Machtspiele und Intrigen sind alles andere als uninteressant, dennoch habe ich wie bei  Die Rose von Illian das Gefühl, dass etwas fehlt. Die beiden Bände sind nicht umspannend, aber sie reißen nicht so mit wie die Bände der Askir Saga. Man hat irgendwie das Gefühl, dass diese beiden Bücher eher eine Art Zwischenband darstellen die den Leser auf einen erneuten „ Havalds  Zyklus“ vorbereiten sollen. Als würden die Götterkriege erst ab Das blutige Land starten und diese beiden Bände wären der Prequel dazu.
Aus diesem Grund konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern, auch wenn das Meckern auf hohem Niveau ist und ich trotzdem behaupte, dass auch diese Beiden Bände Spaß machen, nur eben nicht ganz so sehr wie die Askir Bände. Immerhin: Das Ende deutet an (oder eher winkt mit dem Zaunpfahl), dass Havald im dritten Teil der Götterkriege wieder der Erzähler sein wird. Ich bin also sehr guter Dinge, dass es besser werden wird.

 
Die Reihe macht weiterhin Spaß, allerdings wird es dennoch Zeit, dass Havald zurückkommt, denn ohne ihn, ist es einfach nicht dasselbe.

Wortmagie                          
Buchundblatt                      


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