5. Mai 2019

[Doppelrezension] Der Schwarze Thron Bonusstory: Die jungen Königinnen und Die Orakelkönigin - Kendare Blake

* Da die Geschichte nur als E-Book erhältlich ist, kann die Seitenzahl je nach Gerät variieren.

Weitere Infos zum Buch:
 
ISBN: 978-3-641-23411-9
Übersetzer/in: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Ersterscheinung (D): 08.02.2019
Genre: Low Fantasy



Folgende Links kennzeichne ich Gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, bei dem Amazon Link handelt es sich um ein Affiliate Link)
https://www.randomhouse.de/ebook/Die-jungen-Koeniginnen/Kendare-Blake/Penhaligon/e543715.rhd  https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID134022932.html  https://www.amazon.de/gp/product/B07FNN2L21/ref=as_li_qf_asin_il_tl?ie=UTF8&tag=sognatrice-21&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=B07FNN2L21&linkId=c1bcd5205b4d74f193e752e18b2bb824

(Verlagstext)
Es gab eine Zeit, in der Mirabella, Arsinoe und Katharine noch nicht alles dafür getan hätten, den Thron zu erringen. Eine Zeit, in der sie nicht von rivalisierenden Herrscherhäusern darauf trainiert wurden, ihre Schwestern zu töten. Eine Zeit, in der sie einfach Schwestern waren. Dies ist die Geschichte der drei Königinnen bevor sie getrennt wurden, als sie sich noch lieben und beschützen durften. Und es ist die Geschichte ihrer Trennung, die Geschichte wie sie zu Rivalinnen bis auf den Tod wurden ...

Nun, die deutschen Covergestalter haben es sich ja recht leicht gemacht. Einfach die Krone des ersten Bandes, nur nicht halbiert und ein blauer Hintergrund. Prinzipiell finde ich das völlig ok, ist ja eben „nur“ eine Bonusstory und man sieht auf den ersten Blick, zu welcher Reihe es gehört. Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin zu bewundern, wie viel mehr Mühe man sich im Original gegeben hat und extra ein individuelles Cover gestaltete, dass dennoch unverkennbar zur Reihe gehört, daher gewinnt für mich das Original.

Bevor ich mit dem neusten Band der Schwarzer Thron Tetralogie beginne, dachte ich es ist eine gute Gelegenheit die beiden kürzlich veröffentlichen Bonusstorys zu lesen und etwas Hintergründe aus der Welt von Fennbirn zu erfahren. Gedacht, getan.

Wie aus Schwestern Rivalinnen wurden

Als erstes las ich Die jungen Königinnen. An dieser stelle eine Warnung: Lest auf absolut keinen Fall diese Kurzgeschichte vor Der schwarze Thron: Die Schwestern, denn die größte überraschendste Wendung dieses ersten Buches wird hier bereits im Prolog ausführlich erläutert. Spoiler zu dem zweiten Band gibt es nicht, man kann die Bonusstory also auch getrost dazwischen lesen, aber eben nicht vor dem ersten Band.

Für alle, die mit dem ersten band bereits vertraut sind, hat diese Geschichte jedoch, trotz des geringen Umfangs, einiges zu bieten. Zum ersten Mal lernt man die Mutter der Drillinge kennen und obwohl sie nur ein Kapitel lang zu Wort kommt, entwickelt man als Leser ein tiefes gehendes Verständnis dafür, was es hei0t Königin zu sein und welche Opfer gebracht werden.
Spoiler
Zudem fand ich es interessant, dass hier zum ersten Mal in der Reihe überhaupt, Katharines wahre Gabe genannt wird. Herzliebchen scheint also mehr also nur eine zahme Schlange zu sein. In der Hauptreihe geht ja jeder davon aus, dass es zwei Giftmischerinnen gibt und nicht, dass die Zuordnung vertauscht wurde, daher war dies doch die signifikanteste Information, die man in der Geschichte erhält.

Darüber hinaus entwickelt man ein besseres Verständnis dafür, warum die Schwestern so geworden sind, wie sie zu Beginn der hauptreihe sind, denn die Geschichte befasst sich nur in den ersten Kapiteln mit dem gemeinsamen Leben der Schwestern. Es folgt die brutale Trennung und Arsinoe, Mirabella und Katahrine sind ihrem Schicksal in den Familien ausgeliefert. Viel mehr will ich dazu gar nicht sagen, denn wie es den Schwestern ergeht, findet ihr am besten selbst heraus.

Die jungen Königinnen ist eine unterhaltsame und interessante Ergänzung zur Hauptserie. Als Bonusstory ist sie natürlich nicht allzu tiefgründig, aber muss sie ja auch nicht sein. Dennoch erfährt man einiges Neues und ich kann sagen, dass ich die drei Schwestern jetzt ein Stück besser verstehe.

Reading Books                                             
Books on fire: 4/5                                         

   

   


* Da die Geschichte nur als E-Book erhältlich ist, kann die Seitenzahl je nach Gerät variieren. 

Weitere Infos zum Buch:
 
ISBN: 978-3-641-23410-2
Übersetzer/in: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Ersterscheinung (D): 11.02.2019
Genre: Low Fantasy



Folgende Links kennzeichne ich Gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, bei dem Amazon Link handelt es sich um ein Affiliate Link)

https://www.randomhouse.de/ebook/Die-Orakelkoenigin/Kendare-Blake/Penhaligon/e543717.rhd  https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID140999083.html  https://www.amazon.de/gp/product/B07L7QW6KD/ref=as_li_qf_asin_il_tl?ie=UTF8&tag=sognatrice-21&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=B07L7QW6KD&linkId=a7bd42ced24983ec1367d2b6c9814fa1

(Verlagstext)
Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. Doch kommt eine Orakelkönigin auf die Welt, die die Gabe des Hellsehens besitzt, wird sie sofort ertränkt. Niemals darf eine Seherin um den Thron Fennbirns kämpfen, da sie den Wettstreit durch ihre Gabe zu ihren Gunsten beeinflussen könnte ... Dies war nicht immer so. Erst die Herrschaft von Königin Elsabet machte diese brutale Maßnahme nötig. Denn sie war die letzte Orakelkönigin, und ihre Herrschaft war gezeichnet von Blut und Gewalt – so sagt es die Legende. Doch ist es die Wahrheit?

Hier kann ich eigentlich nur wiederholen, was ich zur ersten Bonusstory gesagt habe. Die Krone der Orakelkönigin finde ich übrigens von allen Kronen die auf den englischen Covern bisher zu sehen waren am hübschesten.

Während die Die jungen Königinnen die unmittelbare Vergangenheit der Schwestern beleuchtet, richtet diese Bonusstory ihr Augenmerk auf längst vergangene Zeiten, denn 500 Jahre ist es her, dass die letzte Orakelkönigin auf dem Thron saß.

Sehenden Auges ins Unheil
Gleich als erstes möchte ich sagen: Diese Geschichte hat mir sogar noch besser gefallen als die erste. Bereits beim Lesen der Hauptreihe wurde meien Neugierde immer geweckt, sobald der Name einer vergangenen Königin fiel, daher freue ich mich sehr, wenigstens zu einer mehr zu erfahren.
Und hach, es ist erstaunlich was süße 134 Seiten mit den Gefühlen anstellen können. Ich schloss Königin Elsabet sofort ins Herz. Eine aufrichtige, offene und ehrliche Königin die eigentlich nur Frieden für ihr Volk und ein wenig Glück und Liebe für sich selbst wollte. Die frei ihre eigenen Entscheidungen treffen wollte, was ihr letztendlich zum Verhängnis wurde.  Diese Sympathie, die ich sofort zu Elsabet schloss, machen die Geschichte ziemlich tragisch, denn als Leser der Hauptreihe weiß man ja, dass es kein gutes Ende mit Elsabet nimmt, trotzdem wünsch man ihr aus Herzen, dass es doch irgendwie noch ein Wunder gibt und rennt sehenden Auges dem Unheil entgegen.

Neben dieser Achterbahn der Gefühle, förderte aber auch diese Bonusstory weiter das Verständnis für die Welt von Fennbirn. Gerade das Zusammenspiel vom Schwarzen Rat und der Königin wird deutlich, weswegen ich jedem raten würde, diese Bonusstory vor Der schwarze Thron: Die Kriegerin zu lesen, da es das Verständnis der Geschichte der Insel und des Schwarzen Rates wesentlich fördert und beide in Die Kriegerin relevant werden.

So kurz die Geschichte auch ist, ruft sie dennoch gekonnt bittersüße Emotionen hervor und ergänzt ebenfalls die Welt von Fennbirn ausgezeichnet. Ich wünschte die Autorin würde noch mehr Kurzgeschichten zu vergangenen Königinnen schreiben.

                              
Books on fire: 4/5                                         
   


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