[Rezension] Der Garten der schwarzen Lilien von Katharina v. Haderer

Knaur || 2/3 || 400 Seiten || Et.: 03.02.20 ||  978-3-426-52526-5
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(Verlagstext, Achtung: 2. Band: Spoilergefahr)
Obwohl sie einander noch immer nicht vertrauen, sind die Alchemistin Mirage und der Gardist Zejn aufeinander angewiesen, um endlich »Nifs Rückgrat« sicherzustellen. Das Schwert der Totengöttin Nif verleiht seinem Träger Macht über die Toten, und nach wie vor werden mit seiner Hilfe Verstorbene aus ihren Gräbern erweckt; in den Straßen des prächtigen Stadtstaats Tradea herrscht blutiges Chaos.
Einige Hinweise führen Zejn und Mirage schließlich zum »Skorpion«, dem Oberhaupt einer mächtigen Diebesgilde. Tatsächlich hat der Dieb »Nifs Rückgrat« an sich gebracht – doch er ist keineswegs der Einzige, der das Schwert der Totengöttin für seine ganz persönlichen Zwecke nutzen will. Weder Mirage noch Zejn ahnen das Ausmaß der Verschwörung, der sie sich gegenübersehen – und welchen persönlichen Preis sie werden zahlen müssen, um die verderbte Macht der Waffe endgültig zu bezwingen.

Das Cover sieht wie auch beim ersten Band wieder richtig klasse aus. Man sieht den titelgebenden Garten und die Atmosphäre ist richtig, richtig gut getroffen und ich liebe es, wie mit dem Licht gespielt wird.


Nachdem ich im Dezember Das Schwert der Totengöttin gelesen hatte und mir dieses gut gefallen hatte, wollte ich natürlich auch wissen wie es mit Mirage und Zejn weitergeht und griff daher zu diesem zweiten Band.

Wie Feuer und Wasser
Die Fortsetzung setzt nahtlos an ihren Vorgänger an. Mirage und Zejn sind immer noch auf der Suche nach dem Schwert der Totengöttin, dass in Tradeas Unterwelt verloren ging, doch diese wird nicht nur von einem Bandenboss beherrscht und schon bald werden Zejn und Mirage immer tiefer in die kriminelle Welt von Tradea hineingezogen. Notgedrungen müssen die Beiden zusammen arbeiten, verfolgen aber weiterhin jeweils ihre eigenen Pläne. Manchmal hätte ich die Beiden echt anschreien können, besonders Mirage, die mir mit ihrer unbesonnenen übereilten Art zunehmend unsympathisch wird, das ist aber eine reine persönliche Einschätzung und werte ich nicht als Kritikpunkt.

Was ich jedoch als Kritikpunkt werte ist, dass durch die ständigen Kabbeleien und bewussten und unbewussten gegenseitigen Behinderungen, sich die erste Hälfte des Buches etwas zieht. Lustigerweise ist es also genau andersherum, als wie beim ersten Band, wo ich die zweite Hälfte schwächer fand. Was mir jedoch gut gefallen hatte war, dass man mehr über die Entstehung von Nifs Rückgrat erfährt.
Die zweite Hälfte des Buches wird dafür richtig spannend und es tauchen auch endlich wieder Untote aus, die hatte ich bis dahin schmerzlich vermisst. Der Showdown ist dramatisch und wie es mit Untoten so ist, auch ekelig, aber trotzdem, oder vielleicht auch grade deshalb unheimlich gut.

Das Ende öffnet dann einen neuen Handlungsstrang, den der Leser schon fast vergessen hat, der mich aber unglaublich neugierig macht. Außerdem freue ich mich riesig, wieder in die Vorlanden zurückzukehren. Untote im Wald und Moor sind halt doch noch gruseliger, als in der Stadt.


 
Dieses Mal schwächelt die erste Hälfte etwas, aber es ist immer noch eine gelungene Fortsetzung und ich bin jetzt mehr als bereit für das Finale (bei dem dann hoffentlich beide Hälften super sind =D )



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KeJas Wortrausch          
Letannas Buchblog: 5/5
Booknerds by Kerstin    


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